Emilia-Romagna, Marken und Toskana hautnah erleben mit der eigenen Harley
Schön, daß Du da bist! "Salve e benvenuto" - Guten Tag und herzlich Willkommen! Wir freuen uns darauf, Dir einen unvergessliche Roadtrip durch die malerische Toskana, kurvenreiche Emilia-Romagna und das unbekannte Marken anzubieten. Unsere individuellen Tagestouren vor Ort erstrecken sich über 4 bis 5 Tage und bieten Dir und Deinem Beifahrer/Beifahrerin die perfekte Mischung aus aufregendem Fahrspaß, atemberaubenden Landschaften und regionalen kulinarischen Erlebnissen.
Dein unvergesslicher Harley-Trip nach Italien in die Regionen Toskana, Marken und Emilia-Romagna:
- Eigene Anreise erforderlich (auf Wunsch gegen Aufpreis Transport und Begleitfahrzeug)
- Dauer: 6 bis 7 Fahrtage
- Motorrad: Eigenes Bike erforderlich
- Unterkunft: Komfortables Mittelklassehotel, Weingut oder familiäre Unterkunft als Basislager
- Verpflegung: Genieße regionale Köstlichkeiten während Deines Aufenthalts
- Traumhafte Routen nach San Marino, Florenz, Arezzo … und viele Sehenswürdigkeiten
- Mehrfach tägliche Pausen an Soul Places
- Kurvenreiche Strecken entlang malerischer Landschaften
- Besuche von Aussichtspunkten, Wasserfällen, Schluchten und anderen beeindruckenden Naturschönheiten
- Erlebnisreiche Tagesgestaltung
- Tagsüber erkunden wir in einer kleinen Gruppe max. 6-7 Motorräder die faszinierenden Sehenswürdigkeiten der Toskana, Marken und Emilia-Romagna auf zwei Rädern
- Unser erfahrener Tourguide führt Dich zu den besten Lost Places und versteckten Juwelen der Region
Freue Dich auf unvergessliche Momente und das unbeschreibliche Gefühl von Freiheit auf Deiner Harley. Verbinde Dich mit Gleichgesinnte, teile Deine Leidenschaft für's Cruisen mit Deinem Motorrad und schaffe bleibende Erinnerungen. Abends kehren wir in unsere komfortable Basisunterkunft ein, wo wir am Pool entspannen und die Erlebnisse des Tages bei einem regionalen Abendessen und einem Glas Wein Revue passieren lassen.
Ein Roadtrip in die Emilia-Romagna
Harleytour im klassischen Italien
Die Emilia-Romagna und die angrenzenden Gebiete, Toskana, Marken und Umbrien sind eine hervorragende Zielregion für Motorradfahrer. Es erwarten Dich Regionen voller Genuss und unendliche Kurvenstraßen abseits des Trubels.
🇮🇹 Es erwarten uns sieben wunderschöne Fahrtage mit unseren Harleys. Eine fahraktive Gruppe hat sich gefunden und sehnt sich nach Freiheit und grenzenlosen Fahrspass. Wir starten vollgepackt mit den Bikes in Stuttgart und machen erst mal zügig Strecke bis ins Allgäu. Sobald wir den Fernpass überquert haben, geht die Tour in Richtung Reschenpass. Nach einer gemütlichen Mittagspause nehmen wir das Stilfser Joch in Angriff. Für jeden Motorradfahrer ist das die Königsdisziplin.
Das Stilfser Joch ist ein Gebirgspass in den Ortler-Alpen. Mit einer Höhe von 2.757 m s.l.m. ist das Stilfser Joch der höchste durch eine asphaltierte Straße erschlossene Gebirgspass in Italien und nach dem Col de l’Iseran der zweithöchste Gebirgspass der Alpen. Die 49 km lange „Königin der Alpenstraßen“ wurde zwischen 1820 und 1825 unter widrigen Umständen in Rekordzeit fertiggestellt. Der Straßenverlauf des kühnen Prestigeprojektes hat sich seit damals kaum verändert. (Quelle: Nationalpark Stelvio )
⛰ Auf einer der imposantesten und kurvigsten Straßen der Welt erwarten uns auf der Südtiroler Seite 48 Kehren! Gott sei Dank sind wir eine pässebegeisterte und erfahrene Harleygruppe. Weiter geht es in Richtung Bormio, vorbei am Parco dell’ Adamello zum Lago d’ Iseo.
💦 Der Iseosee ist der viertgrößte der oberitalienischen Seen und liegt am Fuße der Bergamasker Alpen und der Adamello-Presanella-Alpen. Ein Besuch der historischen 🚤 Riva-Werft mit der „Riva-Vintage-Collection“ ist unverzichtbar. Also ein kleiner Abstecher nach Sarnico. Es erwartet uns eine bezaubernde Lounge an einem Ort voller Legenden und Charme: die historische Sarnico-Werft am Iseosee. Hier begann 1842 die epische Geschichte von Riva, und hier können wir Carlo Rivas futuristisches Büro - "Die Brücke" - bewundern, das wie ein majestätisches Schiff über das Wasser ragt. (Quelle: Privatsammlung Riva d’ Epoca von Romano Bellini )
🏛 Die Via Emilia. Im weiteren Tourenverlauf in Richtung Osten folgen wir parallel der Via Emilia. Eine antike Römerstraße, die seit 2.200 Jahren Piacenza mit Rimini verbindet. Historische Städte begleiten die heute 260 km lange Staatsstraße Nr. 9. Die Region wird in zwei Hälften aufgeteilt: Den flachen, typisch italienischen Nordteil mit bedeutenden Kunststätten wie Ferrara und Ravenna sowie den gebirgige Südteil mit seinen spektakulären Landschaften - der Apennin.
🌅 Abseits von den Hauptstraßen nähert sich unsere Route der Adriaküste. Mit einer Meeresbrise im Gesicht und salzigen Lippen streifen wir genussvoll das Podelta-Naturschutzgebiet. Weiter führt uns die Deichstraße zu den Valli di Comacchio und eröffnet ein faszinierendes Lichtspiel zwischen Schilffeldern und Sümpfen.
🌄 Auf der Höhe von Rimini verlassen wir die Küstenregion und fahren in Richtung San Marino. Unser Basiscamp für die nächsten 5 Tage liegt in der Region Montefeltro eingebettet in den Apennin.
Montefeltro: Kurventanz zwischen Geschichte und Wildnis
Wer das echte Italien sucht – jenseits von Postkarten-Idylle und glattgebügelten Touristenpfaden – der landet früher oder später im Montefeltro.
Diese historische Landschaft im Herzen des Apennins ist kein Ort für Eilige. Es ist ein Revier für Entdecker abseits des Trubels, die den Rhythmus ihres V2-Motors im Einklang mit einer jahrhundertealten Kultur spüren wollen.
📍Die Region: Wo drei Welten aufeinandertreffen
Das Montefeltro ist ein geografisches Chamäleon. Es erstreckt sich über die Grenzen der Emilia-Romagna, der Toskana und der Marken und lehnt sich im Osten sanft an die Republik San Marino an. Der Name selbst atmet Geschichte: Er leitet sich vom Mons Feretrius ab – jenem markanten Felsen, auf dem heute die fast unwirklich schöne Festung San Leo thront. Ein Stopp hier ist Pflicht, nicht nur wegen der Aussicht, sondern wegen der schieren Ehrfurcht, die dieser Ort auslöst.
🏍️ Asphalt-Abenteuer: Nichts für schwache Nerven
Abseits der E 45 (Rom-Ravenna) gibt es im Montefeltro eigentlich nur eine Richtung: Kurve. Die Straßen winden sich wie schlafende Schlangen durch die verkehrsarme Hügellandschaft. Aber Achtung: Das Montefeltro ist ehrlich und manchmal ungnädig.
- Der Belag: Von frisch asphaltiertem „Black Grip“ bis hin zu „bemitleidenswerten“ Passagen, die von den Wintern im Apennin gezeichnet sind, ist alles dabei.
- Das Bike: Wer seine Harley liebt, sollte hier auf eine gute Abstimmung achten. Da der Fahrbahnzustand oft wechselhaft ist, sind Maschinen mit etwas mehr Bodenfreiheit und guten Dämpfern klar im Vorteil. Es ist kein klassisches „Cruising-Land“ für tiefergelegte Show-Bikes, sondern ein Spielplatz für Fahrer, die ihre Maschine auch mal durch eine Schlagloch-Serie dirigieren können.
Warum Montefeltro mit der Harley?
Weil du hier noch das Italien findest, das nicht nach Drehbuch funktioniert. Nach einem Tag im Sattel landest du in kleinen Bergdörfern, wo der Wein schwer, das Essen hausgemacht und die Menschen stolz sind. Es ist ein Roadtrip für jene, die den Weg mehr lieben als das Ziel – und die wissen, dass ein paar Schlaglöcher die Geschichte nur interessanter machen.
Bist du bereit, den Mons Feretrius zu erobern?
Vintage Roadtrip ⭐️ ⭐️ ⭐️ Stopps für Entdecker im Montefeltro
Wenn wir die Kurven des Montefeltro unter die Räder nehmen, werden wir an diesen drei Orten unbedingt den Seitenständer ausklappen:
1. Die Festung von San Leo: Ein thronender Gigant
Man sieht sie schon aus der Ferne: Die Rocca di San Leo thront so kühn auf einem senkrechten Felsplateau, dass man sich fragt, wie sie dort jemals erbaut wurde.
- Warum hin? Der Blick von oben über die Hügelketten bis hin zur Adria ist phänomenal. Die Festung war einst ein berüchtigtes Gefängnis (der Alchemist Cagliostro verbrachte hier seine letzten Tage).
- Unser Tip für Harley-Rider: Die Auffahrt zum Ort San Leo ist kurz, aber knackig, und das mittelalterliche Dorf bietet den perfekten Platz für einen Espresso auf der Piazza, während dein V-Twin im Schatten der alten Mauern parkt.
2. Urbino: Die Stadt der Renaissance
Urbino ist das kulturelle Herz der Region und UNESCO-Welterbe. Hier wurde der berühmte Maler Raffael geboren, und der gigantische Herzogspalast (Palazzo Ducale) dominiert das Stadtbild.
- Warum hin? Urbino ist keine verstaubte Museumsstadt, sondern dank der Universität lebendig und authentisch. Ein Spaziergang durch die steilen Gassen ist das ideale Training für die Beine nach den vielen Kurven.
- Der Kick für echte Harley-Biker: Die Strecken rund um Urbino (z.B. durch das Tal des Foglia oder Richtung Furlo-Schlucht) sind fahrerisch erste Sahne – aber achte auf den Belag, hier zeigt sich das Montefeltro von seiner „ehrlichen“ Seite.
3. Parco Sasso Simone e Simoncello: Wildnis pur
Solltest du genug von mittelalterlichen Städten haben, ist dieser Naturpark im Herzen des Montefeltro unser Ziel. Hier bestimmen bizarre Felsformationen und dichte Buchenwälder das Bild.
- Warum hin? Es ist der einsamste Teil der Region. Hier spürst du die Weite des Apennins. Die markanten Tafelberge Sasso Simone und Simoncello wirken wie Landmarken in einer vergessenen Welt.
- Das Highlight: Die Strada Provinciale 52 führt dich mitten durch diese wilde Landschaft. Hier ist der Weg das Ziel: Wenig Verkehr, rauer Asphalt und Natur bis zum Horizont. Genau das Richtige für alle, die das „Vintage“-Gefühl beim Roadtrip suchen.
Spür den V-Twin, bezwing den Apennin!
Das Montefeltro ist nichts für "Show & Shine"-Cruiser – es ist das Revier für Harley-Fahrer, die den rauen Charme des echten Italiens suchen. Wenn du den Schlag deines Motors im Einklang mit jahrhundertealter Geschichte spüren willst und Kurven liebst, die dein fahrerisches Geschick fordern, dann ist dieser Vintage-Roadtrip genau dein Ding.
Hol dir das Montefeltro-Feeling auf den Asphalt!
Lass den Mainstream hinter dir. Egal, ob du allein die Freiheit suchst oder mit deiner Crew die Festung San Leo erobern willst: Wir liefern dir die Route, die deinen Chrome zum Glühen bringt.

















